Baumlehrpfad

Zum Jahrtausendwechsel wurde Ginkgo zum Mahnmal für Umweltschutz und Frieden und zum Baum des Jahrtausends erklärt
Beschilderte Stieleiche auf dem Baumlehrpfad

Das ist unsere Natur

Der Baumlehrpfad auf dem Gelände der Stiftung Diakoniewerk Kropp

»Man muss Bäume nicht neu erfinden, man muss sie nur neu entdecken.«
Dr. Silvius Wodarz

Das gilt auch für die Bäume auf dem Gelände der Stiftung Diakoniewerk Kropp. Manche von ihnen sind über 100 Jahre alt und noch vom Gründer der Einrichtung, Johannes Paulsen, persönlich gepflanzt worden. Inzwischen bilden Sie zusammen mit einheimischen Pflanzen längst einen Wald, der zu jeder Jahreszeit viele Spaziergänger anlockt. Nicht nur Bewohnerinnen und Bewohner der diakonischen Einrichtungen in Kropp, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger des Ortes nutzen das so entstandene Naherholungsgebiet.

Die Natur wiederentdecken

Im Zuge dieser Entwicklung kam die Idee auf, einen Baumlernpfad zu schaffen und so den Menschen die Gelegenheit zu geben, die Natur wieder in ihrer ganzen Vielfalt wahrzunehmen und neu zu entdecken. Inzwischen markieren bereits zehn Holzgestelle den Pfad, fünf davon sind sogar schon mit Schildern bestückt, die über den jeweiligen Baum ausführlich informieren und neben botanischen Details auch biblische, mythische und volkstümliche Bezüge erläutern.

Als erste Bäume wurden Sommerlinde, Stileiche, Scheinakazie, Ginko und Esskastanie ausgewählt, beschildert und auf einer Karte verzeichnet. In Kürze werden Silberpappel, Scheinzypresse, Douglasie, Roteiche und Bergahorn folgen. Und dann? Wer weiß: vielleicht ja sogar der Baum des Jahres 2010. Immerhin wird von der Dr. Silvius-Wodarz-Stiftung »Menschen für Bäume« und dem Fachbeirat »Kuratorium Baum des Jahres« genau der alljährlich bestimmt.